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Die Silagefütterung

       Vor- und Nachteile der Silagefütterung!

Die Silagefütterung (Grassilage) bei den Pferden ist schon öfter in den Fachzeitschriften der Reiterei erwähnt worden. Deshalb möchte ich auch nicht auf die allgemein bekannten Analysen einer Grassilage eingehen.

Grassilage statt Heu bietet einige Vorteile. Ein großer Vorteil ist für den Landwirt die entschieden stärkere Witterungsunabhängigkeit. Das Gras wird geschnitten und nur einen Tag etwas angetrocknet. Dann kann es schnell in Folie verpackt werden. Beim Heu braucht man schon mindestens drei  trockene und sogar sonnige Tage. Ein wenig Wind ist natürlich auch noch wichtig für ein qualitativ hochwertiges Heu. Hinzu kommt noch der Vorteil der Lagerung bei der Silage. Da sie in Folie verpackt ist, kann sie an irgend einem Platz draußen lagern. Das Heu muss trocken in einem Gebäude lagern. Besonders Reitanlagen haben oft nicht die ausreichenden Gebäude zur Einlagerung. Es muss dann im Winterhalbjahr mit einem Aufpreis Heu nachgekauft werden.

In der letzten Zeit setzt sich eine sogenannte Heusilage (Heulage) mehr durch. Dieses Gras, meistens im Mai, trocknet bei normaler Witterung zwei Tage. Es gärt dadurch im Darmtrakt nicht so stark wie die Grashalme, was sich beim Vieh, besonders aber bei den empfindlicheren Pferden, als mindernde Kolikanfälligkeit bemerkbar macht.

Beide Silagen haben aber eins gemeinsam. Sie besitzen einen hohen Anteil an Eiweiß. Die Leber des Tieres hat Schwerstarbeit zu leisten dieses Eiweiß aufzuschließen, damit es dem Organismus zur Verfügung steht.  Bei einem Pferd wird diese Menge an Eiweiß fast nie gebraucht, außer vielleicht bei einem Pferd, welches permanent Hochleistung bringen muss

Überfütterung an Eiweiß führt im günstigsten Fall zu den unansehnlichen Gallen. Was man aber nicht sehen kann und was auch am Anfang keine Schmerzen zur Warnung verursacht, ist die Übersäuerung im gesamten Organismus. Zu viele “Harnsaure Kristalle” befinden sich im Blut, um sich dann im Gewebe und in den Gelenken abzulagern. Die Nieren schaffen es nicht, diese Kristalle frühzeitig auszuscheiden. Sogar im Nierengewebe lagern sich diese harnsauren Kristalle ein und schädigen das Nierengewebe nachhaltig. Es entsteht eine Filtrationsschwäche, so das auch andere Schadstoffe (Stoffwechselgifte) nicht schnell genug ausgeschieden werden können.

Kristalline Ablagerungen im Gewebe führen zu rheumatischen Schmerzen, die dann wieder für Verspannungen im Muskelgewebe sorgen. Es entwickelt sich Rheuma (Arthritis). Wie sich so etwas sehr negativ auf das Wohlbefinden auswirken kann, werden viele Menschen genau wissen, da sie selbst davon betroffen sind.

Kristalline Ablagerungen an und in den Gelenken führen zu Deformationen. Die schützenden Knorpelschichten werden zerstört. Entzündungen der Gelenke folgen, und es kommt zu Deformationen und Knochenwucherungen. Das nennt man dann Arthrose. Dieses ist meistens noch schmerzhafter als die Arthritis. Das Pferd ist nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen. Im fortgeschrittenen Zustand hat das Pferd auch während der Ruhe Schmerzen. Ein frühzeitiges Ende ist in Sicht.

Meines Erachtens gibt es keinen vernünftigen Grund (außer Bequemlichkeit) ein Pferd mit Grassilage zu füttern.

Sogar bei einem dämpfigen Pferd sind die Nachteile höher, als der Nutzen durch weniger Staub. Durch die Übersäuerung im Organismus wird sogar das Immunsystem geschwächt. Infektionskrankheiten können die Folge sein. Man sollte das Heu lieber etwas anfeuchten und dann dem dämpfigen Pferd geben. Eine längere Wässerung entzieht dem Heu wertvolle Bestandteile und ist deshalb zu vermeiden.

 Die Schüßlersche Biochemie ist hervorragend geeignet, einen Organismus zu entsäuern, wenn die Fütterung umgestellt wird. Eine Kristallisationsanalyse muss vorher klären, wie weit der Organismus schon geschädigt ist. Danach wird dann ein Plan zur Einnahme der biochemischen Tabletten erstellt. Sollten schon die Gelenke deformiert sein, muss nach der Entsäuerung noch eine lange Zeit für den Knochenaufbau durch die Biochemie eingeplant werden. Es ist aber fast immer heilbar.

Noch etwas spricht gegen die Fütterung von Gras- oder Heusilage: BOTULISMUS! Eine bei Pferden oft tödlich verlaufende Vergiftung durch den Botulismus-Erreger. Tote Kleintiere auf den Weiden hinterlassen Bakterien, auch Clostridienkeime. Die luftdichten Silagepackungen bieten diesen Keimen besonders gute Bedingungen, um sich massenhaft zu vermehren. Das von den Clostridium botulinum-Bakterien gebildete Gift ist eins der gefährlichsten Giftstoffe, die wir kennen. Gesunde Pferde sind zwar weniger anfällig gegen eine Botulismusinfektion, aber Tiere mit offenen Wunden, besonders in einem Schleimhautbereich (Maul, Rektalverletzungen, Kastration) oder durch Krankheit herabgesetzte Immunabwehr sind eher gefährdet. Durch die vermehrt eingesetzte Fütterung mit Silage kann der bisher selten vorkommende Erreger sich gefährlich vermehren und eine Gefahr für den gesunden Pferdebestand werden. Wir Menschen können übrigens auch mit diesem Erreger infiziert werden, der bei uns ebenfalls tödlich wirken kann.

Klaus Höner, Oktober 2000

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