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 Erkältungen bei Pferden

Wie schütze ich mein Pferd vor Erkältungen?

Leider haben wir in Deutschland nicht unbedingt das ideale Wetter für die Gesundheit. Im Winter ist es oft zu warm und dabei sehr feucht, im Sommer zu kalt mit viel Regen. Die Folge: Erkältungskrankheiten bei uns Menschen und unseren Pferden.

Abhärten! So sagen viele, aber man kann in diesen Begriff  viel hinein interpretieren, besonders viel Falsches.

Unsere Warmblutpferde sind schon so stark ihrer früheren Umgebung entwöhnt, dass viele von Ihnen nicht einmal mehr richtiges Winterfell bekommen. Beim Reiten wäre das dicke Winterfell auch unerwünscht, denn die Pferde schwitzen damit zu schnell. Ein nasses Pferd kann sich schnell unterkühlen, und schon ist eine Erkältung vorprogrammiert.

Was können wir nun beim Winterfell vorbeugend steuern?

1. Durch frühzeitiges Eindecken der Pferde (etwa im September) mit einer dünnen ungefütterten Decke wird das Wachstum des Winterfells gehemmt. Bei beginnendem Frost, besonders nachts, wird dann das Pferd mit einer dicken Winterdecke eingedeckt. Leider klappt diese Methode aber nicht bei allen Pferden. Viele bekommen trotzdem ein zu starkes Fell.

2. Eine Teilschur des Pferdes (auch etwa im September) schafft hierbei Abhilfe, um ein schnelles Schwitzen des Pferdes zu verhindern. Ein oberes Drittel kann zum Schutz stehen bleiben, damit das Pferd beim Satteln und auch beim Absatteln oder langem Schrittreiten nicht zu viel auskühlt. Die Nierenpartie bleibt so auch gut geschützt. Für die Optik sollte man eine leicht geschwungene Linie als Abgrenzung der Schur nehmen. Bequeme Reiter scheren die Beine des Pferdes nicht mit, da ein Scheren der Beine zeitaufwendig ist. Geschorene Beine sehen aber entschieden besser aus. Bis zum Einbruch der Frostzeit ist das Fell schon zum Teil nachgewachsen, damit beim normalen Reiten das Pferd nicht zu kalt wird.

3. Pferde mit äußerst starkem Winterfell sollte man ruhig frühzeitig ganz scheren, denn bis zum richtigen Kälteeinbruch ist das Fell schon wieder ausreichend nachgewachsen.

4. Bei kälterem Wetter ein verschwitztes Pferd niemals ohne Abschwitzdecke stehen lassen. Ein nasses Fell schützt nicht mehr. Das Pferd kühlt sehr schnell aus. Ebenso gefährlich ist es, ein nasses Pferd in Zugluft stehen zu lassen. Wenn auch Pferde normalerweise gegen Zugluft unempfindlich sind, ändert sich das sofort, wenn das Fell nass ist.

Nun hat man sich an alle Vorsichtsmaßnahmen gehalten und trotzdem hat man ein Pferd, was sich im Winterhalbjahr öfter erkältet. Sogar im Sommerhalbjahr kann es bei starken Witterungsschwankungen passieren.

Leider kommt das in den letzten Jahren immer öfter vor. Die Meinungen gehen hierüber weit auseinander. Ich vertrete hierzu folgende Meinung: Das Wetter hat sich im Gegensatz zu früheren Zeiten geändert. Der Sommer ist regnerischer geworden und der Winter ist nicht mehr so hart. Ein ungesundes feucht-kaltes Klima herrscht immer mehr vor. Schließlich sind die verschiedenen Erkältungskrankheiten bei uns Menschen auch in steigender Tendenz festzustellen. Das Immunsystem wird mehr gefordert, aber es ist schon lange überfordert.

Warum ist das Immunsystem überfordert?

I. Unsere Witterungsverhältnisse in Deutschland sind ungesunder geworden. Das Immunsystem wird nicht mehr genügend auf Wärme- und Kälteunterschiede trainiert.

 

II. Bedingt durch den landwirtschaftlichen Raubbau auf dem Ackerboden gibt der Boden nicht mehr genügend lebenswichtige Stoffe an die Pflanzen ab. Besonders der Mineralstoffhaushalt ist oft im Argen. In der Ernährung ist eine Unterversorgung an wertvollen Mineralstoffen vorprogrammiert. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder zweite Mensch ein mehr oder weniger starkes Defizit an Kieselerde im Körper aufweist. Kieselerde ist unter Anderem auch sehr wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Ich gehe sogar so weit, dass ich die Behauptung aufstelle: Der Mangel an Kieselerde im Organismus öffnet dem Entstehen von Krebs Tor und Tür! Seit 1993 läuft für 11 Hunde ein Langzeitversuch zur Krebsvorbeugung. Es ist noch zu früh, um klare Aussagen hierüber zu veröffentlichen, aber bisher hat noch keiner dieser Hunde Krebs bekommen. Nach der Statistik müssten aber schon drei Hunde einen Krebs haben. Bei den Pferden liegen keine Untersuchungen über einen Mangel an Kieselerde vor, aber warum sollte es anders sein als bei den Menschen. Da Pferde reine Pflanzenfresser sind, wird es also eher noch schlechter aussehen als bei uns.

 

III. Schadstoffe in der Luft und im Boden werden aufgenommen und belasten zusätzlich das Immunsystem.

 

IV. Unterschwellige Infekte im Körper des Tieres, die nur latent auf den Organismus einwirken und deshalb nicht äußerlich durch ein Krankheitsbild festzustellen sind. Besonders erwähnenswert sind hierbei nicht ganz auskurierte Erkältungen. Bei Pferden in so genannter Offenhaltung ist das oft festzustellen, da diese Tiere dabei kaum oder gar nicht husten.

 

V. Jedem sollte auch klar sein, dass schlechtes Futter (z.B. schimmeliges Heu usw.) nicht nur den Darmlymphaticus überfordert, sondern den gesamten Organismus besonders belastet und auf Dauer übergiftet.

 

VI. Eine besonders große Belastung  ist die Behandlung mit Antibiotika oder Kortison. Diese Behandlung zieht eine wochenlange Immunschwäche nach sich. Manche Tierärzte sind vorschnell mit Verabreichungen dieser Mittel dabei, die wirklich nur bei lebensbedrohlichen Zuständen angewandt werden sollten.

 

VII. Eine plötzliche Futterumstellung wirkt sich nicht nur gefährlich auf die Verdauungsorgane aus, sondern belastet auch stärker das Immunsystem. Deshalb sollte man nur langsam das Futter umstellen.

Unterstützung des Immunsystems!

Die “Biochemie des Dr. med. Schüßler” wird von mir zur Unterstützung des Immunsystems angewandt. Bei uns Menschen in der von Dr. Schüßler vorgegebenen Form, bei den Pferden in etwas abgewandelter Form. Diese abgewandelte Form ist nicht so wirksam, aber den Kompromiss mußte ich eingehen, um die Verabreichungen für die meisten Pferdehalter in der Praxis durchführbar zu machen.

Einmal täglich gibt man eine doppelte Messerspitze einer von mir zusammengestellten biochemisch reinen Mineralmischung in die Tränke des Pferdes. Die Mineralsalze sind Silicea, Ferrum phos. und Magnesium phos.! Anfang September beginnt man mit dieser Kur, die das Immunsystem für die schlechtere Jahreszeit stärkt. Der Preis einer Immun-Kur schwankt, da die Mineralsalze immer Tagespreisen unterworfen sind. Man muss zwischen 11,80 €  und 13,30 € rechnen.

Selbstverständlich ist diese Immunkur auch für andere Tiere oder auch für uns Menschen anzuwenden. Besonders ältere Menschen oder Tiere sollten solch eine Kur öfter machen, denn die Immunkraft nimmt im Alter immer ab. Da die Dosierung aber verschieden ist, fordern Sie bitte per E-Mail den kostenlosen Einnahmeplan an. Vergessen Sie nicht anzugeben, für wen die Kur sein soll.

Klaus Höner, Mai 2001

Die Immun-Kur kann unter dem Button “Bestellungen” angefordert werden.

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